Das sind unsere zentralen Punkte:

 

Erhalt der Schulsozialarbeit

Hortbetreuung in der Grundschule Fliegenberg

Einrichtung eines Kindergartens und einer Krippe in Fliegenberg

Anteilige Förderung der „FamilienStelle“

Ausbau des Angebotes im Jugendzentrum

Ferienbetreuung für Schul- und Kindergartenkinder nach Bedarf

wenn das gebäude aus allen nähten platzt...

Zurzeit werden in der Gemeinde 388 Kinder in den Grundschulen unterrichtet. Das sind die Grundschule Ashausen, die Grundschule Stelle und die dazugehörige Außenstelle in Fliegenberg. Die Grundschule in Ashausen wird als Ganztagsschule geführt, die Grundschule Stelle als Ganztagsschule mit zusätzlichem Hort und die Außenstelle in Fliegenberg als Grundschule mit Hortbetreuung im Anschluss an den Unterricht. Durch die Konstellation Schule und Hort verzweigt sich auch die Arbeit im Rat: Es ist entweder der Schul- oder Jugendausschuss gefordert.

 

Dazu kommt eine akute Raumnot, besonders an der Außenstelle Fliegenberg. Zum Schuljahr 2019/2020 waren die Lehrer, der Rat und die Gemeinde gefordert. Ab diesem Schuljahr wurden erstmals alle vier Klassenzimmer für die gewachsene Schüleranzahl gebraucht. Die Bibliothek musste somit weichen und die Küche wurde zum Lehrerzimmer, da das 6 qm große bisherige Klassenzimmer nicht mehr ausreichte. Dieses wurde zu einem Allzweckraum umfunktioniert. Die Musikinstrumente mussten in den Werkraum wandern, denn der bisherige kleine Raum für die Musiksammlung wurde als Lagerfläche für einen Klassenraum gebraucht. Wenn das keine Flexibilität ist...

 

Doch wie alles, hat auch diese Situation zwei Seiten. Wir freuen uns natürlich, dass für die nächsten Schuljahre die Schule so hoch frequentiert sein wird, doch die aktuelle Art der Nutzung der Räumlichkeiten ist für so viele Kinder nicht angemessen! Eine Umplanung der Räumlichkeiten muss erfolgen, denn den Kindern und Lehrern muss ein Gebäude zur Verfügung gestellt werden, welches die Vorgaben für ein erfolgreiches Lernen in strukturierter Umgebung erfüllen kann.

 

> Simone Schmidt, 28.12.2019

wenn die jugend ins rathaus einzieht...

Ganz offiziell nahm am 24. Oktober 2019 das Jugendparlament seine Arbeit auf. In der konstituierenden Sitzung wurde Finn Andresen einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen nun im Vorstand Jannis Brode, Tjark Andresen, Helena Greschkowitz und Henny Zack. Mit Unterstützung des Jugendpflegers Jochen Barg wird das Jugendparlament in einer im November stattfindenden Klausurtagung eine Geschäftsordnung erarbeiten und die Themenschwerpunkte festlegen. Wir freuen uns sehr, dass der Entschluss, ein Jugendparlament einzuführen, umgesetzt werden konnte und wünschen allen gewählten Jugendlichen eine erfolgreiche und lehrreiche Amtszeit.

 

Mit 490 zu betreuenden Kindern betreibt die Gemeinde Stelle zurzeit 7 Kindertagesstätten. Diese Zahl setzt sich aus 356 Elementarkindern und 125 Krippenkindern zusammen. Im Jahr 2018 konnten wir den neu gebauten Kindergarten in Fliegenberg eröffnen.

 

Im Jahr 2019 wurde die Gemeinde erneut  gefordert. Es gab zu viele Kinder, die keine Betreuung erhalten konnten, da schlichtweg nicht ausreichend Plätze vorhanden waren. In der Jugendausschusssitzung am 12. Juni 2019 war dies die Grundlage, um schnellstmöglich Elementarplätze, sowie Krippenplätze zu schaffen. Leider verweigerte  die Niedersächsische Landesschulbehörde eine Betriebserlaubnis für die Aktivierung vorhandener Räumlichkeiten in der DRK-Kita Uhlenhorst. Aus diesem Grund wurde eine „Sofortlösung“ für die Errichtung von Raumzellen auf dem Gelände der „Oberschule am Buchwedel“ am Bardenweg (ehemaliger Hortstandort) umgesetzt. Schon knapp 5 Monate später, am 4.November 2019, begann für eine große Anzahl an Kindern die „Eingewöhnung“. Es sind dort 38 Elementarplätze und 5 Krippenplätze geschaffen worden. Leider können noch nicht alle Plätze genutzt werden, da es an Fachpersonal fehlt. Die Gemeinde setzt alles daran, diesen Umstand bald der Vergangenheit angehören zu lassen.

 

Die Gemeinde Stelle wächst und somit auch die Anzahl der benötigten Betreuungsplätzen in der Gemeinde. Dieses Thema hat uns bereits im Jahr 2016/17 beschäftigt: Viele Kinder, keine Betreuungskapazitäten und kein passender Standort!

 

 

 Auch für das Jahr 2020/2021 sehen wir diese Herausforderung: Wir werden einen neuen Kindergarten brauchen! Aber entscheidend wird dabei neben der Standortfrage auch die Kostenfrage sein. Der letzte, in der Gemeinde gebaute, Kindergarten kostete rund 2,4 Millionen Euro. Der Zukünftige wird mehr als 3 Millionen Euro kosten. Und zusätzlich steigt der Zeitdruck, denn der Standort Bardenweg war mit 630.000 Euro Gesamtkosten nur eine, wenn auch notwendige, Sofortlösung für 3 Jahre.

 

> Simone Schmidt, 28.12.2019